Erfolgreicher Neujahrsempfang

Zum Neujahrsempfang mit unserem Landesvorsitzenden Oliver Hildenbrand kamen zahlreiche Gäste. Mit einem vegetarischen Büfett, den Klängen der Musikschule, Gesprächen und Reden verbrachten alle einen interessanten Vormittag.

Das Jahr 2014 wird spannend, denn es ist wieder ein Wahljahr, das die politische Basis fordert: Am 25. Mai finden außer der EU-Wahl auch die Kommunalwahlen statt - die Themen sind zahlreich! Ob Umweltschutz oder Bildung, Entwicklung von weltweiter Migration, europäischer Demokratie und Frieden: Der Diskussionsstoff geht auf jeden Fall nicht aus!

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Wir freuen uns auch über das erfreuliche Presseecho von BNN und Kraichgau Boten:

1. Badische Neueste Nachrichten | Brettener Nachrichten | BRETTEN | 20.01.2014 

Innerstädtisches Wohnen und Bildungspolitik

Neujahrsempfang von Bündnis90/Die Grünen in Bretten mit neuem Landeschef Oliver Hildenbrand

Von unserer Mitarbeiterin Susanne Roth

Bretten. Nicht nur die jazzigen Klänge der Musikschule Bretten vermittelten einen schwungvollen Start von Bündnis 90/Die Grünen ins neue Jahr. Auch die Tatsache, dass sich Otto Mannsdörfer, Fraktionssprecher der Brettener Gemeinderatsfraktion, nach eigener Aussage mit etwa 50 Gästen im DRK-Haus einer deutlich größeren Menge gegenübersah als 2013, sorgte am gestrigen Sonntag für einen Motivationsschub. Und die Reden erst recht, die Otto Mannsdörfer aus kommunaler und der neu gewählte Landesvorsitzende Oliver Hildenbrand aus übergeordneter Sicht hielten.

Letzterer legte seinen Schwerpunkt auf die Reformierung der Bildungspolitik 2015. Und warb nicht nur mit einem Satz für Akzeptanz sexueller Vielfalt, die im neuen Plan enthalten sein soll. Für „gefährlich“ hält Hildenbrand Petitionen dagegen, die Angst schüren und Diskriminierung enthalten würden. „Schwule Sau auf dem Schulhof, das ist immer noch ein Schimpfwort.“ Der Landesschülerbeirat habe das treffend formuliert: Niemand werde wegen eines Bildungsplans schwul oder hetero.

Der 25. Mai diesen Jahres ist laut Hildenbrand aus zweierlei Sicht wichtig: Es gelte, rund 200 000 junge Menschen zu mobilisieren, die zum ersten Mal wählen dürften. Und dann die Frauen, die eine Hälfte des Kuchens bekommen sollen. Nur jedes fünfte Gemeinderatsmandat, so der Landesvorsitzende, werde von einer Frau wahrgenommen. Im Kreistag seien es gar nur 16 Prozent. Aber das Datum sei auch wegen der Wahl des europäischen Parlaments wichtig. „Wir Grünen sind eine Europapartei.“ Die Krise habe viele verunsichert, doch für ihn ist Fakt: „Man kann nichts gegen Europa ändern, nur mit Europa.“

Einen inhaltlich interessanten Blick auf die kommunale Ebene warf Otto Mannsdörfer. 30 Jahre seien die Grünen immerhin im Brettener Gemeinderat vertreten. Doch nicht nur auf lokaler Ebene, auch landesweit sei ein Thema von großer Bedeutung: die sinnvolle Steuerung der Innenpolitik. „Im Jahr 2012 wurde in Baden-Württemberg täglich eine Fläche von 6,7 Hektar Naturfläche neu für Baumaßnahmen beansprucht.“ Aus Sicht der Grünen eindeutig zu viel. Aufgabe müsse es deshalb sein, die „Innenentwicklungspotenziale zu nutzen“. In Bretten geht seiner Ansicht nach das Rathaus einen guten Weg mit Veränderungssperren, um überzogene Bauvorhaben abzuwehren. Zudem sei das zentrumsnahe Wohnen in Bretten „der Renner“. Die Grünen haben laut Mannsdörfer einen guten Beitrag dazu geleistet. Weniger gut aber, so der Fraktionsvorsitzende weiter, sehe es in den Stadtteilen aus, in denen das Denken „ich brauche einen Bauplatz für meinen Enkel“ vorherrsche. Eine Ausnahme bilde Neibsheim, wo das Bauen und Erhalten im Bestand zum guten Ton gehöre. „Eine bedeutende Förderung aus dem Stadtsäckel“ wünscht er sich, wenn junge Familien im Stadtkern ein Haus kaufen, sanieren und darin wohnen.

Gut ins Konzept des Neujahrsempfangs passte es, dass Andrea Schwarz vom Kreisverband den Rednern den neuesten Wolfgang Schorlau-Krimi überreichte, der sich dieses Mal mit der Fleischwirtschaft auseinandersetzt. Zufall oder Berechnung: Jedenfalls wurde danach zum fleischlosen Büfett geladen. 

2. Kraichgau Bote >>>

Kraichgau Bote 4/14, 22.1.14, S.5 PDF

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Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum!

Auch in diesem Jahr werden leider unter vielen Weihnachtsbäumen Haus- und Wildtiere als neue Familienmitglieder zu finden sein. Aber man sollte bedenken, mit ihnen kommen auch neue Probleme ins Haus. Die geschenkten Tiere bleiben nicht klein und niedlich – sie sind eben keine lebenden Spielzeuge, die man bei Nichtgefallen entsorgt oder umtauscht. Sie sind Lebewesen, die Anforderungen an ihre Halter in Bezug auf Unterhaltskosten, Betreuungsaufgaben, Urlaubsunterbringung und medizinische Versorgung haben. Das alles sind Anforderungen, die mit dem Überraschungsfaktor eines Geschenkes nicht in Einklang zu bringen sind – und daher:

KEINE TIERE UNTERM WEIHNACHTSBAUM !

Die Politik des Gehört-werdens – Kommt der Wandel an?

(11/2013) - Eine Woche vor dem Bürgerempfang mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid bekamen die Bürgerinnen und Bürger schon einmal Besuch vom „Regierungsreisebus“. Das mobile Infomobil machte am 5. November auf dem Neuen Markt in Blankenloch Halt, um Stimmen von und Stimmungen in der Bevölkerung festzuhalten. Passantinnen und Passanten konnten ihre Meinung auf Postkarten schreiben oder direkt in die Kamera sprechen. „Herr Kretschmann und Herr Schmid werden alle Karten lesen“, versprach Andrea Hartmann-Piradeau, die zusammen mit vier Mitarbeitern den Bus betreute. Gemeinsam mit ihrem Team ermutigte sie die Bürgerinnen und Bürger, ihre Meinung zur Landesregierung zu äußern. Der Regierungsreisebus informierte auch über die bisherigen Erfolge und die Vorhaben der Landesregierung für den zweiten Teil der Legislaturperiode. Und die Bilanz nach zweieinhalb Jahren kann sich sehen lassen. (weiter lesen)

8,4% ein akzeptables Ergebnis?


Mitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen des Kreisverbands Karlsruhe-Land diskutieren in Bruchsal über den Wahlkampf und den Ausgang der Bundestagswahl

Dank für engagierten Wahlkampf von Alexander Geiger und Danyal Bayaz

Auf einer Kreisversammlung am 10. Oktober 2013 diskutierten die Mitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen den Ausgang der Bundestagswahl und bedankten sich bei ihren Kandidaten Danyal Bayaz und Alexander Geiger.

Durchaus nicht einig waren sich die Mitglieder über die Bewertung des Ausgangs der Bundestagswahl. Äußerten sich einige enttäuscht über den Verlust von so vielen Stimmen gegenüber der Landtagswahl und den Prognosen der letzten Monate, machten andere klar, dass eine Prozentzahl von über 8%  durchaus in der Geschichte der Grünen ein akzeptables Ergebnis ist und man auch das Wahlprogramm nicht verstecken muss. Viele Experten hatten im Vorfeld anerkannt, dass es gut durchdacht und auch durchgerechnet war. Die Frage, ob es mit der Ankündigung von Steuererhöhungen vielleicht zu ehrlich war, wurde von vielen Mitgliedern verneint. „Es ist richtig, auch schon vor der Wahl unangenehme Wahrheiten zu sagen, um insgesamt glaubwürdig zu bleiben“, war der Tenor der Versammlung.  Der Kandidat in Karlsruhe-Land Alexander Geiger analysierte, dass in der Vermittlung des Programms Fehler gemacht wurden, weil die Ziele, so z.B.  mehr soziale Gerechtigkeit zu erreichen, nicht ausreichend betont worden seien. Auch der „ökologische Markenkern“, sei nicht genug in den Vordergrund gerückt worden. Ein ureigenes Thema der Grünen, die Energiewende, kam im Bundestagswahlkampf viel zu wenig vor.

Nach dieser Reflexion ging der Blick aber auch in die Zukunft. Außer der Ökologie machte Alexander Geiger das Thema Gesundheit und Pflege als ein Feld aus, auf dem die Grünen „Flagge“ zeigen müssen. So sei z.B. die Frage der Menschenwürde und Menschenrechte für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen ein Feld, das man unbedingt angehen müsse.

Andrea Schwarz, Gisa Behrenbeck und Edelbert Rothweiler wurden von den Mitgliedern als Delegierte für die am Wochenende stattfindende Bundesdelegiertenkonferenz in Berlin gewählt. Ob es dort außer um Neuwahlen für den Bundesvorstand und den Parteirat auch um die Frage einer schwarz-grünen Koalition gehen wird, ist noch offen. Alle gewählten Delegierten sprachen sich aber gegen diese Option aus.

Gisa Behrenbeck

 

Nachlese zur Bundestagswahl: Statement von Danyal Bayaz

Bildergalerie zum Bundestagswahlkampf


Zeit für den Grünen Wandel!

Nach der (kurzen) Sommerpause gehts los: Der Kreisbverband Karlsruhe-Land und seine Ortsverbände haben viel Bock auf Wahlkampf! In zahlreichen Veranstaltungen informieren wir über die Grüne Politik. Lernen Sie unsere Kandidaten Alexander Geiger (Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen) und Danyal Bayaz (Wahlkreis Karlsruhe-Land) kennen.

Eine Übersicht der Veranstaltungen und aktuelle Informationen (ggf. auch Änderungen) finden Sie auf der ArchivTerminliste.

Einigung zur Endlagersuche wird begrüßt

(04-2013) - Der Kreisverband Karlsruhe Land begrüßt, die Einigung der im Bundestag vertretenen Fraktionen, in ganz Deutschland nach dem sichersten Atommüllendlager zu suchen. "Es ist an der Zeit, 50 Jahre nach Einstieg in die Atomenergie, zwölf Jahre nach dem ersten Ausstiegsgesetz und neun Jahre nach der ersten Vorlage eines Endlagersuchgesetzes, nun endlich ergebnisoffen nach dem sichersten Lager auf Basis wissenschaftlicher Kriterien, transparent und demokratisch legitimiert, zu suchen", so Vorstandsmitglied Gisa Behrenbeck. Da am 09. April 2013 die Vorfestlegung auf Gorleben endlich aufgehoben wurde, wird es nun auch keine weiteren Castor-Transporte nach Niedersachsen geben. Deshalb soll der noch im Ausland lagernde Atommüll wieder zwischengelagert werden, unter anderem auch in Philippsburg. Dass nun ausgerechnet Bürgermeister Stefan Martus (CDU) zivilen Ungehorsam angekündigt hat, ist schon bemerkenswert, wurden doch die Menschen, die gegen die Verfrachtung des Atommülls nach Gorleben demonstrierten, von der CDU als linke BerufsdemonstrantInnen betitelt. [...]

Pressemitteilung in voller Länge lesen

Kreistagsfraktion meldet sich zu ÖPNV und Arbeitsrecht zu Wort

(03-2013) - Die grüne Kreistagsfraktion hat in zwei Pressemitteilungen ihre Forderungen zur Kostenentwicklung im Öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV im Landkreis Karlsruhe und zu den Arbeitsbedingungen in kirchlichen Einrichtungen geäußert. 

Zur Kostenentwicklung im ÖPNV in unserem Landkreis fordert die Fraktion Transparenz und konkrete Belege für die immensen Kostensteigerungen. Die Kirchen fordert die Fraktion auf, ihre Personalpolitik zu verändern und auch Menschen einzustellen, die keiner Kirche oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehören.

 

Zu den Pressemitteilungen

„Gehört werden“ - Wie sieht es aus mit der Bürgerbeteiligung im Ländle?

(03-2013) - Christian Büttner von „Mehr Demokratie e.V.“  und der Landtagsabgeordnete Alexander Salomon referierten  in der Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/ Die Grünen Karlsruhe-Land  zum Thema Bürgerbeteiligung. Außerdem wurde Uwe Mersch im Rahmen einer Nachwahl neu in den Kreisvorstand gewählt. [mehr]

 

Bewerbungsreden unserer Kandidaten für die Landesliste

Jetzt auf dem Youtube-Kanal der Grünen Baden-Württemberg:

Bewerbungsrede um Listenplatz 14 von Danyal Bayaz (Wahlkreis Karlsruhe-Land)

Bewerbungsrede um Listenplatz 28 von Alexander Geiger (Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen)

Großer Andrang beim Neujahrsempfang des Grünen Kreisverbands

(01/2013) - Übervoll war der Bürgerbahnhof in Sulzfeld, in dem der Grüne Kreisverband Karlsruhe-Land seinen Neujahrsempfang 2013 gab. [mehr]

Abschiebestopp: Offener Brief des Kreisverbands an die Grüne Landtagsfraktion

In einem offenen Brief fordert der Kreisverband Karlsruhe-Land die grüne Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg auf, sich weiter und hartnäckig für einen sofortigen Abschiebestopp in die Länder einzusetzen, in denen Menschenrechte verletzt werden, wie das auch die überwältigende Mehrheit der Delegierten der BDK 2012 in Hannover beschlossen hat. Heute heißt das konkret: Keine Abschiebungen von Roma - Angehörigen in ihre Herkunftsländer!

Brief in voller Länge lesen: [hier]

Grüne überrascht von Kehrtwende bei Nokia Siemens Network

Kern und Geiger: Schwerer Schlag für Region und die betroffenen Familien

„Das sind Nachrichten, die sehr betroffen machen und die man niemanden wünscht“, sagt Manfred Kern, Mitglied der Landtagsfraktion der Grünen und Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Bruchsal, zu den Schließungsplänen für den Nokia Siemens Network (NSN) Standort in Bruchsal. Dabei sah es doch so aus, als sei der Standort Bruchsal zumindest für die nächsten beiden Jahre gesichert. Umso mehr überraschte die Ankündigung von Samih Elhage, neuer Chief Operating Officer, bei seinem Besuch auf der Betriebsversammlung am Dienstag.


„Besonders die Kurzfristigkeit der Schließungsankündigung und die offenbar mangelnde Kommunikation mit den ArbeitnehmervertreterInnen im Vorfeld ist zu kritisieren“ - darin ist sich Kern mit dem Bundestagskandidaten der Grünen, Alexander Geiger, einig. Zwar habe NSN letztes Jahr angekündigt, zur Konsolidierung in Deutschland 2900 Arbeitsplätze abzubauen, aber dem Standort Bruchsal wurde berechtigte Hoffnung gemacht, zumindest bis 2014 sicher zu sein. mehr...

Wieder einmal sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Grünen Kreisverbands im "Enchilada" in Bruchsal.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Themen  „Flüchtlingspolitik“ in Baden-Württemberg und „Kostendeckel S 21“. Außerdem gab es Berichte von der BDK, einen Ausblick auf die LDK, den Jahresabschluss 2011 und Nachwahlen zum Kreisvorstand.

Für Armin Gabler rückte Gisa Behrenbeck aus Stutensee in den Kreisvorstand nach. Für die ebenfalls ausgeschiedene Dietlinde Bader wird bei der nächsten Kreismitgliederversammlung nachgewählt.



Thema Gemeinschaftsschule

Zur gut besuchten Veranstaltung „Gemeinschaftsschule“ der Stutenseer Grünen am 12. September 2012 fanden sich außer vielen Mitgliedern auch Gemeinderäte anderer Parteien, Elternvertreter, interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Oberbürgermeister Demal ein. In einem  interessanten Vortrag informierte Frau Dr. Ute Kratzmeier, Referentin für allgemeinbildende Schulen bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Stuttgart, über eines der größten Projekte der grün-roten Landesregierung, die Einführung der Gemeinschaftsschule. mehr...

Info-Veranstaltung: Erdölförderung in Linkenheim

Weitere Fotos von der Veranstaltung: Bild anklicken

Auf reges Interesse stieß die Informationsveranstaltung der Kreisverbände Karlsruhe-Stadt und Karlsruhe-Land zur Erdölförderung in Linkenheim am 19. Juli 2012.

Hochkarätige Expert/innen standen für Vorträge und vor allem für die zahlreichen Fragen der Zuhörer/innen zur Verfügung: Dr. Hans-Michael Trautnitz von der GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH stellte den Stand der Erkundungen und das weitere Vorgehen des Firmenkonsortiums vor.

Der Diplom-Geoökologe Hartmut Weinrebe vom BUND Mittlerer Oberrhein ging vor allem auf die ökologische Dimension und die Risiken und Nebeneffekte des Vorhabens ein.

Das Thema konnte bei weitem nicht abschließend diskutiert werden. Die Grünen, insbesondere die Ortsvereine in den betroffenen Kommunen, werden das Thema und die Entwicklung vor Ort kritisch begleiten.

(Vgl. auch den Beitrag von Ruth Birkle im Kreisrundbrief Juli 2012)

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Regionalkonferenz: Frauen in die Kommunalpolitik

Unsere Veranstaltungen richten sich nicht nur an Grüne Frauen, denn wir wollen den Frauenanteil allgemein in den Parlamenten anheben. Besonders freuen wir uns deshalb über die Teilnahme von Frauen, die politisch interessiert, aber noch nicht aktiv sind. Denn bei der nächsten Kommunalwahl 2014 wollen wir die Hälfte der Macht!

Eine der Regionalkonferenzen findet in Bruchsal statt.

Informationen und Anmeldungen finden Sie/findet Ihr hier...

Demo in Neckarwestheim: 1 Jahr Fukushima

Am Sonntag, 11. März 2012, dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima, wird die Anti-Atom-Bewegung deutschlandweit bei sieben Großveranstaltungen an die Ereignisse in Japan erinnern, über die aktuelle Lage in Fukushima informieren und ein klares Bekenntnis gegen Atomkraft abgeben.

Für Baden-Württemberg ist eine Demonstration in Neckarwestheim geplant, zu der auch die GRÜNEN aufrufen - siehe auch www.endlichabschalten.de.
Manche Forderungen des Demoaufrufs können bestimmt nicht alle GRÜNEN unterschreiben - wie die Forderung nach sofortiger Abschaltung aller AKWs. Anderes umso mehr: Es kann nicht angehen, dass trotz Atomausstieg in Deutschland an Reaktoren der 4. Generation geforscht wird, es kann nicht angehen, dass trotz Atomausstieg Hermesbürgschaften für den Bau von AKWs in aller Welt bereit gestellt werden.

Der KV Karlsruhe hat einen Bus organisiert, der uns ab Karlsruhe Busbahnhof mit Zwischenhalt am Bahnhof Bretten und der Bushaltestelle Sparkasse Oberderdingen schnell, bequem und in bester Gesellschaft zur Demo bringt - und hoffen, dass viele von euch mit kommen!


Alle Infos zu Abfahrtszeiten und Preisen plus Online-Anmeldeformular findet ihr auf der Homepage www.gruene-karlsruhe.de.

Rede zum Haushalt des Landkreises Karlsruhe für das Jahr 2012

(02-2012) Christine Geiger, Grüne Kreisrätin aus Weingarten, begründet in ihrer Haushaltsrede, warum die Grünen dem Haushalt 2012 zustimmen, jedoch bei den Themen Flächenverbrauch, Klinikneubau Bretten und der Sanierung des Kreishaltshaushalts noch erheblichen Gesprächsbedarf sehen. mehr...

Der Kreisvorstand Karlsruhe-Land von Bündnis90/Die Grünen solidarisiert sich mit Memet Kilic

Unlängst erklärte Memet Kilic, grüner Bundestagsabgeordneter aus Pforzheim, dass er bei der kommenden Bundespräsidentenwahl am 18. März 2012 Joachim Gauck aufgrund dessen Äußerungen zu Sarrazins Thesen nicht wählen werde. Der Kreisvorstand Karlsruhe-Land von Bündnis90/Die Grünen unterstützt die ablehnende Haltung von Memte Kilic ausdrücklich.

„Seit Jahren ringen wir um eine bessere Integration von Migranten und Migrantinnen. Wir beteuern ständig, dass sie ein gleichwertiger Teil dieser Gesellschaft seien, da wir nicht auf die Staatsbürgerschaft, sondern auf den Menschen und dessen Engagement schauen“, so Dietlinde Bader aus dem Kreisvorstand. „Und nun nominieren wir einen Mann, welcher Sarrazin Mut bescheinigt und einen Keil zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft in unserem Land treibt.“

Kürzlich stellte sogar Heiner Geißler fest, seines Zeichen bekennendes CDU-Mitglied, dass es uns in Deutschland nicht an Gaucks Thema der Freiheit mangle, sondern an Solidarität. „Wenn letztendlich auch schon die CDU anerkennt, dass unsere Gesellschaft in eine soziale Schieflage geraten ist, dann ist es allerhöchste höchste Zeit zu handeln und endlich etwas gegen soziale Ausgrenzung und latenten Rassismus in unserer Gesellschaft zu unternehmen“, so der Kreisvorstand.

„Auch wenn die Nominierung von Gauck durch ein breites Bündnis von Parteien dessen sichere Wahl bedeutet, möchte ich betonen, dass es endlich an der Zeit gewesen wäre eine Person zum höchsten Repräsentanten des Staates zu wählen, welche die Vielfältigkeit unseres Landes verkörpert. Ich hätte mir gewünscht, dass auch mal einer Frau diese Ehre zu Teil wird“, so Pascal Haggenmüller aus dem Kreisvorstand.

Nichtsdestotrotz fordert der Kreisvorstand die grün-rote Landesregierung und insbesondere das Integrationsministerium dazu auf, bei fremdenfeindlichen Äußerungen wie in Oberderdingen oder Linkenheim-Hochstetten schneller zu handeln und die Gemeindeordnung dahingehend zu ändern, dass künftig auch Migranten und Migrantinnen ohne Unionsbürgerschaft das aktive Wahlrecht erhalten, um damit einen weiteren Schritt in Richtung Integration und Gleichstellung zu gehen.

 

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Quartett führt den Ortsverband der Walzbachtaler Grünen

Vorstand der Grünen Walzbachtal

(02-2012) - Es ist vollbracht. Die Grünen haben in Walzbachtal einen Ortsverband gegründet. Der Ortsverband hat vier Vorstandsmitglieder: Manfred Eidt, Reinhard Dommermuth, Kerstin Futterer und Michael Futterer (vgl. Foto v.l.n.r). Die vier Vorstandsmitglieder sind gleichberechtigt.

Kerstin Futterer musste zu ihrer Kandidatur mächtig gedrängt werden, ehe sie zustimmte. Erst als Andrea Schwarz, im grünen Kreisvorstand für Walzbachtal zuständig, appelliert hatte, Walzbachtal wäre der einzige Ortsverband im Landkreis ohne Frau in der Führungsriege, ließ sie sich erweichen.

Wenn sich auch an der Wahl nur neun grüne Mitglieder beteiligten, fand sie doch vor immerhin 35 Besuchern statt. Davon war jedoch – neben sieben interessierten, parteilosen Walzbachtaler Gästen – etwa die Hälfte von auswärts gekommen. Die Grünen aus Bretten, Sulzfeld, Oberderdingen, Weingarten, Graben-Neudorf leisteten kräftige Geburtshilfe. Die beiden Kreisvorstandsmitglieder Andrea Schwarz und Armin Gabler gaben neben den Vorsitzenden der anderen Ortsverbände Tipps für die weitere Arbeit mit auf den Weg.

Armin Gabler wies – wie schon in einer vorausgegangenen Versammlung – darauf hin, dass das Ziel der Walzbachtaler Grünen auch die Beteiligung an der Kommunalpolitik und der Einzug in den Gemeinderat sein müsse. Dafür müsse in den nächsten ein, zwei Jahren kräftige Vorarbeit geleistet werden.

Als Teil dessen ist der Aufgabenkatalog zu verstehen, über den noch am gleichen Abend nachgedacht wurde. Den wollen sie unter anderem auch mit Bürgermeister Karl-Heinz Burgey besprechen, der sie zum Gespräch ins Rathaus eingeladen habe. Manfred Eidt beschloss die Versammlung mit dem Motto: „Wir stecken noch in den Kinderschuhen. Aber wir werden erwachsen werden.“

Text und Bild: Arnd Waidelich

Zwei Gemeinschaftsschulen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Der Kreisvorstand Karlsruhe-Land begrüßt die Genehmigung von zwei Gemeinschaftsschulen im Landkreis. Auf der heutigen Pressekonferenz gab Kultusministerin Warminski-Leitheußer die Liste der so genannten Starterschulen bekannt.

Unter den 34 ausgewählten Schulen ist die Grundschule Grötzingen und die Grund- und Werkrealschule Oberhausen-Rheinhausen. Ute Kratzmeier, Mitglied des Kreisvorstands und Sprecherin der LAG Schule: „Die Gemeinschaftsschule bietet die Chance, das ungerechte gegliederte Schulsystem zu überwinden und die Kinder gemeinsam bis zur zehnten Klasse lernen zu lassen. Andere Bundesländer und viele Staaten zeigen, dass ein solches System erfolgreich ist.“

Andrea Schwarz vom Kreisvorstand und Grüne Gemeinderätin: „Auch für die Kommunen ist die Gemeinschaftsschule ein große Chance: Bei zurückgehenden Schülerzahlen kann nur die Gemeinschaftsschule viele Schulstandorte im ländlichen Raum erhalten und ein breit gefächertes Bildungsangebot bieten.“

Der Kreisvorstand wird sich dafür einsetzen, dass auch die Schulen im Kreis, die in der ersten Runde keinen Zuschlag erhielten, im nächsten Schuljahr Gemeinschaftsschulen werden können. Dies sind die Schulen in Graben-Neudorf, Sulzfeld und Weingarten.

Land fördert Hochwasserschutzmaßnahme in Östringen mit über 3,4 Millionen EuroUmweltminister Untersteller: „Gutes Beispiel für Vereinbarkeit von Hochwasserschutz mit dem Naturschutz“

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Rückblick: Jahreshauptversammlung am 20.10.2011

In der Jahreshauptversammlung am 20.10.2011 berichtete Dr. Karl Mittag von der Arbeit des Kreistags in den letzten beiden Jahren.

Henrik Becker, der Grüne Bürgermeisterkandidat in Pfinztal, stellte sich vor.

Armin Gabler und Ute Kratzmeier gaben den Rechenschaftsbericht des Kreisvorstands ab (Tätigkeiten des Vorstands und Kasse). Es folgte die Entlastung des Vorstands und anschließend die Neuwahlen zum Kreisvorstand und zur Kassenprüfung.

Ebenso wurden die Delegierten für die BDK in Kiel am 25./26./27. November 2011 gewählt. Weitere Themen waren die Einrichtung einer Kreisgeschäftsführer/in-Stelle und die Unterstützung des Bürgermeister-Wahlkampfs in Pfinztal.

Mehr zur Jahreshauptversammlung in "kurz&bündig"

GRÜNE der Region erfolgreich

Starkes GRÜNES Mitgliederwachstum in der Region Mittlerer Oberrhein schlägt sich auch bei den Wahlen zum Landesvorstand nieder.

Die Grünen in Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr fulminant gewachsen. Mit über 8.700 Mitgliedern engagieren sich so vielen Frauen und Männer wie nie in der Landespartei und der Zustrom hält an.

Besonders stark ist das Wachstum in der Region Mittlerer Oberrhein. Hierfür wurden die Kreisverbände Karlsruhe und Karlsruhe-Land auf der Landesdelegiertenkonferenz in Aalen ausgezeichnet. Die beiden Kreisverbände haben landesweit den höchsten prozentualen Mitgliederzuwachs verzeichnet. Die Grünen sind im bewerteten Zeitraum im Stadtkreis Karlsruhe um 30,4 % auf 398 Mitglieder, die Grünen im Landkreis Karlsruhe um 25,23 % auf 222 Mitglieder gewachsen.

„Wir sind froh, dass sich so viele Menschen für ein Engagement bei den Grünen entschieden haben. Dadurch werden wir noch vielfältiger. Daraus erwächst für uns aber auch die Verantwortung, Mitsprache und Mitwirkungsinstrumente weiter auszubauen. Wir freuen uns auf die vielen neuen Ideen, die die neuen Mitglieder einbringen werden“, so unisono Renate Rastätter und Ute Kratzmeier von den Kreisvorständen der Grünen Karlsruhe und Karlsruhe- Land.

Auch im neu gewählten Landesvorstand der baden-württembergischen Grünen hat die Region ein starkes Ergebnis erzielt. Neben Sylvia Kotting-Uhl (Karlsruhe) und Jörg Rupp (Malsch), die dem Landesvorstand bereits in der letzen Amtsperiode angehört haben, sind Sabine Just-Höpfinger (Karlsruhe) und Andrea Schwarz (Oberderdingen) neu in den Landesvorstand gewählt worden. Das grüne Quartett wird gemeinsam in den kommenden zwei Jahren dazu beitragen, die Kommunikation zwischen der Region und dem Landesvorstand zu stärken. Die Grünen vor Ort werden zukünftig vier starke Stimmen in Stuttgart haben.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Der Kreisvorstand Karlsruhe-Land appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere an Eltern, zu Weihnachten keine Tiere zu verschenken.

Ute Kratzmeier, Mitglied des Kreisvorstands: „Zu Weihnachten sollten keine Tiere verschenkt werden. Wer Tiere hält, trägt große Verantwortung. Ein Tier ist kein Spielzeug, das man einfach wegwerfen kann, wenn es langweilig wird.“ Kratzmeier, selbst Katzen- und Kaninchenhalterin, weiß wovon sie spricht: „Artgerechte Tierhaltung beansprucht viel Zeit. Futter und Pflege kosten Geld.“

„Die Anschaffung eines Haustiers muss gut durchdacht und vorbereitet sein. Nach ausführlicher Information über die Haltungsbedingungen muss vorab geklärt werden, ob alle Personen im Haushalt das Tier überhaupt wollen, wer welche Aufgaben übernimmt und ob man in der Lage ist, den Ansprüchen des Tieres gerecht zu werden. Die Entscheidung sollte nicht spontan und aus einer Laune heraus getroffen werden, denn leider wandern viele der `tierischen Überraschungsgeschenke´ allzu oft nach kurzer Zeit in die Tierheime.“, pflichtet Armin Gabler bei. mehr...

Unsere Kreisvorstandsmitglieder

Kreisvorstand Okt. 2009 - Nov. 2011 v.l.n.r.: Dietlinde Bader-Glöckner, Sonja Rothweiler, Ulrich Häfele, Angelika Wagner, Armin Gabler, Ute Kratzmeier

Kurzfassung des Koalitionsvertrags

Eine Kurzfassung des Koalitionsvertrags mit den zentralen Aussagen steht jetzt zur Verfügung [lesen]. Den vollständigen Vertragstext finden Sie hier

URL:https://gruene-karlsruhe-land.de/archiv/